Wir liefern konkrete Hebel zur Wertsteigerung – operative und strategische Maßnahmen, die sich umsetzen lassen.
Unsere Value-Enhancement-Leistung unterstützt Private-Equity-Fonds und Industrieunternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in angrenzenden Service- und Softwaregeschäften dabei, nachhaltige Wertsteigerungspotenziale zu identifizieren und zu realisieren. Ob als integrierter Bestandteil einer Commercial Due Diligence oder als eigenständiges Mandat – wir entwickeln konkrete Maßnahmen zur Steigerung des Unternehmenswerts.
Identifikation von Wertsteigerungspotenzialen
Im Mittelpunkt steht die systematische Identifikation von Potenzialen zur nachhaltigen Wertsteigerung. Dazu analysieren wir Geschäftsmodell, Prozesse und Marktposition, um konkrete Ansatzpunkte für operative und strategische Verbesserungen abzuleiten.
Optimierung operativer Prozesse
Ein wesentlicher Hebel für Value Enhancement liegt in der Optimierung operativer Abläufe. Durch die Verbesserung von Effizienz, Kostenstrukturen und Leistungsfähigkeit schaffen wir Voraussetzungen für profitables Wachstum und können damit eine höhere Unternehmensbewertung unterstützen.
Entwicklung und Umsetzung strategischer Maßnahmen
Neben operativen Optimierungen entwickeln wir strategische Maßnahmen zur langfristigen Weiterentwicklung des Unternehmens. Dazu gehören unter anderem Wachstumsinitiativen, die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen sowie die Stärkung der Marktposition.
Nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts
Unser Ziel ist nicht die kurzfristige Optimierung einzelner Kennzahlen, sondern die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Die identifizierten Maßnahmen werden so ausgerichtet, dass sie langfristiges Wachstum und eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung unterstützen.
Unser Ansatz
Ein Wertsteigerungshebel zählt erst, wenn er sich auch umsetzen lässt. Deshalb arbeiten unsere Value-Enhancement-Ansätze auf Sub-Segment-Ebene, nicht nur auf Branchenebene. Wir liefern nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern einen konkreten Blick darauf, was aus einem Unternehmen werden kann – und schaffen damit eine wichtige Grundlage für Investitions- und Wertsteigerungsentscheidungen.
Wir identifizieren konkrete Wertsteigerungshebel und entwickeln individuell abgestimmte Maßnahmen, die sich pragmatisch umsetzen lassen. Bei Bedarf validieren wir diese Maßnahmen zusätzlich über unser Netzwerk von mehr als 100 Senior-Industrieexperten, darunter ehemalige CEOs und Engineering-Direktoren, die ihre operative Industrieerfahrung in die Bewertung der tatsächlichen Umsetzbarkeit einbringen.
Einordnung im Transaktionskontext
Value Enhancement baut häufig auf den Erkenntnissen der Commercial Due Diligence auf und unterstützt die Umsetzung identifizierter Wertsteigerungspotenziale. Gemeinsam mit der Post-Merger Integration und der strukturierten Steuerung durch ein Project Management Office trägt dieser Ansatz dazu bei, strategische Ziele erfolgreich in operative Maßnahmen zu überführen.
Häufige Fragen zu Value Enhancement
Ist Value Enhancement Teil der Due Diligence oder ein eigenständiges Mandat?
Beides — je nachdem, wo im Investitionszyklus der Bedarf entsteht. Als Bestandteil einer Commercial Due Diligence liefert A&P konkrete Wertsteigerungshebel bereits im Bericht, sodass vor dem Signing sichtbar ist, woher Wertsteigerung kommen soll. Als eigenständiges Mandat setzt Value Enhancement später an: bei einem Portfoliounternehmen, dessen Hebel identifiziert, priorisiert und in messbare Maßnahmen übersetzt werden müssen.
Welche Werthebel sind im Maschinen- und Anlagenbau am wirksamsten?
Relevante Hebel liegen häufig in der Preis- und Servicelogik: Preisdurchsetzung je Kundensegment, Margenqualität im Ersatzteil- und Servicegeschäft, Ausschöpfung der installierten Basis sowie Effizienzpotenziale bei Auftragsabwicklung und Kostenstruktur. Viele dieser Hebel lassen sich ohne grundlegende Veränderung des Geschäftsmodells adressieren und können daher auch innerhalb typischer Private-Equity-Halteperioden relevant werden.
Wie priorisiert man Werthebel aus einer Due Diligence?
Nach Ergebniswirkung, Umsetzungsdauer und Ressourcenbedarf, nicht nach theoretischem Potenzial. Sinnvoll sind zuerst wenige Hebel mit früher, messbarer Wirkung, dahinter die strukturellen Themen mit längerem Vorlauf. Entscheidend ist, dass jeder Hebel einen Verantwortlichen im Unternehmen hat und nicht im Beraterteam — sonst bleibt die Maßnahmenliste ein Dokument.
Welche Wertsteigerungspotenziale werden in klassischen Due-Diligence-Analysen übersehen?
Übersehen werden häufig Werttreiber und Risiken, die unterhalb der klassischen Marktebene liegen: Abhängigkeiten von einzelnen Konstrukteuren oder Lieferanten, die Qualität des Auftragsbestands, technische Engpässe oder strukturelle Abhängigkeiten innerhalb der Wertschöpfungskette. Sichtbar werden solche Punkte erst, wenn auf Sub-Segment-Ebene gearbeitet und mit Kunden und Branchenkennern trianguliert wird.
Wie werden die identifizierten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt?
Über die Post-Merger Integration und, bei umfangreicheren Programmen, über ein Project Management Office. A&P entwickelt die Maßnahmen nicht nur, sondern begleitet ihre Umsetzung: Zielbild, Verantwortlichkeiten, Taktung und Nachweis in der Ergebnisrechnung. Damit endet die Arbeit nicht mit der Maßnahmenliste, sondern mit dem messbaren Effekt.
Warum entscheidet operative Wertsteigerung über den Exit-Erlös?
Weil ein Käufer im Exit für nachgewiesene Ergebnisqualität zahlt und nicht für eine Absichtserklärung. Margenniveau, Auftragsqualität und wiederkehrende Serviceerlöse müssen über mehrere Perioden belegt sein, damit sie in der Bewertung anerkannt werden. Wertsteigerung, die erst kurz vor dem Verkauf begonnen wird, ist im Zahlenwerk noch nicht sichtbar — und damit im Prozess schwer zu verteidigen.